Brief an die Erstwählerinnen und Erstwähler in Winterbach

von

Liebe Esrtwählerin, lieber Erstwähler,

am 22. September 2013 dürfen Sie zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl wählen. Sie haben das demokratisch
verbriefte Recht, Ihre individuelle persönliche Wahl zu treffen, welcher Partei, welchen Politikerinnen und Politikern
Sie es zutrauen, in den nächsten 4 Jahren die politischen Weichen für die Bundesrepublik Deutschland zu stellen.
Wir bitten Sie von diesem Recht Gebrauch zu machen!
In den knapp 200 Staaten auf dieser Welt haben nicht einmal die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die Geschicke des eigenen Landes aktiv mitzubestimmen. Viele Menschen bezahlen heute noch mit ihrem Leben dafür, sich dieses Recht zu erstreiten.

Die Wahl am 22. September 2013 ist vor allem für Sie, die Sie zur jungen Generation gehören, von einer grundsätzlichen
Bedeutung.
Die Bundesrepublik Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Klimawandel, demografische Veränderungen, Finanz und Eurokrise, Globalisierung, Energiewende, ein einheitliches Bildungssystem, bezahlbare Mieten, Schutz vor staatlicher Überwachung des Internets und der Telekommunikation, gesunde und bezahlbare Lebensmittel, eine funktionierende und kostengünstige Infra- und Verkehrsstruktur sind u.a. die Themen, die eine neugewählte Bundesregierung angehen muss.
Hierfür müssen Lösungen gefunden werden.
Dabei wird es wichtig sein, den Blick auf die Zusammenhänge aller Themenfelder zu richten, denn alles hängt mit allem zusammen. Eine Politik, die nur Interessengruppen und Lobbyisten bedient, führt zu Spaltung und sozialer Ungerechtigkeit.
Wir von Bündnis90/DIE GRÜNEN möchten mit unserem Wahlprogramm und den gesetzten Schwerpunkten diesen Herausforderungen gerecht werden. Sie können sich das gerne genauer anschauen und nachlesen unter www.gruene.de.
Übrigens: Diese Schwerpunkte sind durch eine Befragung aller Mitglieder von Bündnis90/DIE GRÜNEN bestimmt worden.Keine andere Partei hat diesen Weg beschritten.
Unser Bestreben ist es, einem sozial gerechten Ausgleich zwischen Alt und Jung, Ökonomie und Ökologie, Industrie und Umwelt und den berechtigten Interessen von Männern und Frauen in Fragen von Beruf und Familie Rechnung zu tragen.
Die Gestaltung von Politik kostet immer Geld, und wer neue Wege beschreiten und zukunftsweisende, nachhaltige Strukturen
aufbauen will, muss dies seriös finanzieren. Deshalb streben wir an, die 10% der Bevölkerung, die ein überproportionales Vermögen und Einkommen haben, stärker an der Gestaltung dieser Politik zu beteiligen als dies bisher der Fall war.
Jährlich werden nach Erhebungen der UNO zunehmend immer mehr natürliche Lebensgrundlagen verbraucht als uns der Planet Erde zur Verfügung stellt.
Wir dürfen solch eine Politik nicht fortschreiben und müssen national und international konsequent handeln, damit nicht nur die Generation der heute 18-Jährigen, sondern auch noch deren Kinder und Kindeskinder eine lebenswerte Zukunft haben.
Gehen Sie deshalb zur Wahl und entscheiden Sie mit über Ihre eigenen Zukunftschancen. – Weitere Infos: 2minuten.gruene.de

Freundlich grüßen wir Sie.
Bündnis90/DIE GRÜNEN,
Ortsverband Winterbach

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