Herzlich willkommen beim Ortsverband der Winterbacher GRÜNEN!

Aktuelles

GRÜNE treffen auf Ihrer Bundesdelegiertenkonferenz in Hamburg wichtige Entscheidungen

 

Auch der Ortsverband Winterbach war auf der Bundesdelegiertenkonferenz  (BDK), von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Hamburg vertreten und hat bei den weitreichenden Beschlüsse mitdiskutiert.

Gesunde Ernährung; Freiheit für die Bürgerinnen und Bürger vor staatlicher Einflussnahme und Kontrolle; Digitale Selbstbestimmung; Kein Freihandelsabkommen TTIP, das Gentechnik, geheimen Investorenschutz und eine Absenkung unserer Sozialstandards festschreibt; Unterstützung der Baden Württembergischen Asylpolitik; eine aktive Klimaschutzpolitik; eine abgewogene Unterstützung und Hilfe für Menschen  in den aktuellen Kriegs- und Krisengebieten, sowie eine klare Positionierung zur Unterstützung der ukrainischen Freiheitsbewegung .

Das waren die Schwerpunkte neben vielen anderen Themen des dreitägigen Treffens von 846 Delegierten, aus allen 16 Bundesländern, auf der BDK in Hamburg.

In intensiven Diskussionen und Wortbeiträgen auf dem Kongress wurden letztendlich klare Mehrheitsentscheidungen für die politische Weichenstellung der Zukunft getroffen.

Besonders beeindruckend das Grußwort der Alternativen Nobelpreisträgerin Dr. Vandana Shiva, die sehr eindringlich die erschütternde Situation der Kleinbauern in Indien schilderte. Unter dem Stichwort SOS (save our seeds; siehe auch  www.saveourseeds.org) engagiert sie sich besonders gegen die Politik der großen Agrarkonzerne wie Monsanto, die jährlich tausende von Bauern in Indien aus Verzweiflung in den Freitod treiben.

VERANSTALTUNGSHINWEIS: 10. Februar 2015, Musiksaal Lehenbachschule, Sven Giegold, Europaabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum geplanten Handelsabkommen TTIP !

 

 

Die beiden Landesvorsitzende Thekla Walker und Oliver Hildenbrand, vom Landesverband Baden Württemberg, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN werden sich bei der  nächste Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Rems-Murr, der Diskussion über die Politik der Landesregierung von GRÜNEN und SPD, ein Jahr vor der Landtagswahl stellen.

Sie werden dabei einem Impuls zur Landespolitik und Parteiarbeit geben und sich den Fragen der Mitglieder stellen.

Die Versammlung findet am

Donnerstag, 27. November 2014 um 19:30 Uhr in Winnenden,

Alte Kelter Winnenden, Paulinenstraße 33

statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Verabschiedung des Haushalts 2015

3. Impuls „Grüne ein Jahr vor der Landtagswahl“

von Thekla Walker und Oliver Hildenbrand

4. Diskussion

5. Sonstiges

 

Die Veranstaltung ist öffentlich Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen.

Die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Schorndorf, Petra Häffner (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) war zu Gast beim Ortsverband der GRÜNEN in Winterbach und berichtete über die Partnerschaft von Baden-Württemberg mit dem afrikanischen Staat Burundi.
Petra Häffner war in diesem Jahr bereits zwei Mal in Burundi und wurde unter anderem von knapp 1000 Frauen der einheimischen Bevölkerung begeistert und liebevoll begrüßt.

Bei dem gut besuchten Vortrag zeigte Petra Häffner – unterstützt durch zahlreiche Bilder – die Situation der Menschen in einem der kleinsten Staaten Afrikas und dem ärmsten Land der Welt. Burundi hat ca.10 Millionen Einwohner, davon gehören 85% zur Volksgruppe der Hutu und ca. 14% zu den Tutsi. Die restliche Bevölkerung besteht überwiegend aus Twa (Pygmäen). Ungefähr 70% der Bevölkerung sind Christen, 10-15% Muslime, die übrigen Anhänger afrikanischer Religionen. Trotz einer turbulenten Geschichte und heftigen Auseinandersetzungen zwischen Hutu und Tutsi, denen allein in den 70er Jahren bis zu 300000 Hutu zum Opfer gefallen sein sollen, leben die verschiedenen ethnischen Gruppen – entgegen den gängigen Vorstellungen – heute wieder verhältnismäßig friedlich zusammen. Die Muttersprache in Burundi ist Rundi, die Amtssprachen sind Kirundi und Französisch.
Selbst in der Hauptstadt Bujumbura mit geschätzten 800 000 Einwohnern – so berichtete Petra Häffner – haben lediglich 10%  der Bevölkerung elektrischen Strom in ihren Wohnungen.
Burundi hat nur sehr wenige Exportartikel wie Bananen, Maniok, Mais, Süßkartoffeln und Hirse. Es gibt kaum Bodenschätze. Der nahezu einzige wertvolle Exportartikel (Anteil 78 %) ist Kaffee. Burundis Waldfläche weist weltweit den größten prozentualen Rückgang auf minus 9 % in den letzten Jahrzehnten auf.
Begeistert erzählte Petra Häffner von der aktiven Arbeit eines katholischen Paters und Missionars, der nun seit ca. 25 Jahren – als gebürtiger Ulmer – in Burundi lebt und überaus engagiert ist. Er begleitete Petra Häffner bei ihren Reisen in mehrere Provinzen. Reisen war immer nur bei Tage möglich, denn es gibt in Burundi nur sehr vereinzelt Hauptstraßen, die in die angrenzenden Nachbarländer führen. Die meisten Straßen sind nicht geteert, alle auch in den Städten unbeleuchtet und nachts so gut wie unbefahrbar. Die Nacht beginnt ohne Dämmerung um 18 Uhr und es ist sofort stockfinster.

Sehr aufschlussreich für die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse war auch der Bericht von Petra Häffner über den Empfang einer baden-württembergischen Delegation – darunter Minister Friedrich – beim Präsidenten.

Der 1. Sprecher des Ortsverbandes Hans-Joachim Aderhold bedankte sich am Ende der Veranstaltung recht herzlich bei Petra Häffner für den spannenden und interessanten Einblick in dieses afrikanische Land und überreichte ihr, als kleines Dankeschön, eine Flasche Winterbacher Wein.

 

EINLADUNG

Die Landtagsabgeordnete Petra Häffner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) berichte über die Partnerschaft von Baden-Württemberg mit Burundi. Eines der ärmsten Länder in Zentralafrika, das zwar ungefähr die gleiche Anzahl an Einwohnern wie Baden Württemberg hat, aber wenn man die Staatshaushalte vergleicht Burundi 385 Mio, Baden-Württemberg 42 Mrd. da erkennt man sehr deutlich das Problem.

Petra Häffner hat bei ihren Besuchen in Burundi sehr interessante Erfahrungen gemacht und wir freuen uns auf einen spannenden und interessanten Abend mit Ihr.

Mittwoch, den 15. Oktober 2014, um 19.30 Uhr im Trollingerstüble (Bürgerhaus Kelter)

Schöne Ferienzeit und gute Erholung im Urlaub wünschen

 

Ihre neugewählten Gemeinderäte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
(von links nach rechts)

Prof. Dr. Hans Gerhard Hertha Haverkamp : Mitglied im Bauausschuss, Gemeinsamer Ausschuss, und Umlegungsausschuss.

Heidemarie Vogel-Krüger: Mitglied im Bauausschuss, Ältestenrat, Winterbacher Marketing.

Sabine Dilger: Mitglied im Verwaltungs-und Kulturausschuss, Heimbeirat, Kindergartenausschuss

Gewinnerin des Lufballonwettbewerbs

 

Am 23.Mai starteten auf dem Bahnhofsvorplatz viele grüne Luftballons zu einem Weitflugwettbewerb.

Nun steht das Ergebnis fest, der weiteste Ballon flog bis nach Ilshofen.

Gewonnen hat Marie Dilger aus Winterbach und erhält vom Ortsverband in Winterbach dafür genauso wie die Finderin, Frau Ursula Ludwig aus Ilshofen, jeweils eine Tageskarte für die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd.

Bei allen weiteren Karten die zurück geschickt wurden gab es kleine Trostpreise und eine Dankeschön für das mitmachen.

Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Wählerinnen, liebe Wähler,

wir bedanken uns recht herzlich bei Ihnen für das uns ausgesprochene Vertrauen und Ihre Stimmen, die Sie für unsere Kandidatinnen und Kandidaten, bzw. für BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN abgegeben haben.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg unseren drei gewählten Gemeinderäten:

  1. Heidi Vogel-Krüger
  2. Sabine Dilger
  3. Prof. Dr. Hans-Gerhard Hertha-Haverkamp

Wir werden uns weiterhin konsequent für eine nachhaltige Umweltpolitik und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen in Winterbach einsetzen.

Ortsverband Winterbach

Herzliche Einladung !

Die Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen sich

am:  MITTWOCH den 14. Mai 2014

 

um: 19.30 Uhr

 

im: Bürgerhaus Kelter Winterbach

 

vor und freuen sich auf eine Diskussion mit Winterbacher Bürgerinnen und Bürger über die Weiterentwicklung der Gemeinde in den kommenden 5 Jahren.

Beschluss des Bundesvorstands* zu den Entwicklungen in der

Ukraine

*gemeinsam mit Katrin Göring-Eckardt, Toni Hofreiter, Rebecca Harms und Sven Giegold

1.) Wir verurteilen die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine. Die Ukraine hat 1994 als eines der wenigen Länder seine Atomwaffen an Russland vollständig abgegeben. Sie hat dafür 1994 mit dem Budapester Memorandum eine Garantieerklärung für ihre territoriale Integrität von Russland, Großbritannien und den USA erhalten. Es ist ein Bruch des Völkerrechtes und auch ein schwerer Rückschlag im Bemühen um nukleare Abrüstung, dass diese Garantie und die territoriale Integrität jetzt durch Russland verletzt werden.

2.) Wir sind der Überzeugung, dass es nur eine friedliche Lösung geben kann. Es darf nicht zu einer militärischen Eskalation kommen. In diesem Konflikt verbieten sich alle militärischen Lösungen kategorisch.

3.) Die internationale Gemeinschaft kann diesen Bruch des Völkerrechts nicht reaktionslos hinnehmen. Es ist daher richtig, dass die EU ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Mittel nutzt, um auf Russland einzuwirken und den Bruch des Völkerrechts zu sanktionieren. Dabei muss sorgfältig auf die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen geachtet werden, um zielgenau einwirken zu können. Die internationale Gemeinschaft muss in diesem Sinn entschlossen vorgehen, aber alles unterlassen, was als militärische Drohgebärde oder militärische Eskalation verstanden werden kann.

4.) Angesichts der jüngsten Entwicklungen durch das illegale Referendum auf der Krim halten wir die Überlegungen der EU, die zweite Stufe von Sanktionen im Rahmen ihres Drei-Stufen- Planes zu aktivieren – z.B. Reisebeschränkungen für Regierungsmitglieder zu verhängen oder das Einfrieren von Konten der russischen Regierungselite - für richtig. Darüber hinaus fordern wir einen umgehenden Stopp von Waffenexporten an Russland. Wir stellen fest, dass die russische Regierung sich bisher jeder Deeskalation auf der Krim verweigert und dass rechte nationalistische Kräfte in Russland für die Annexion von großen Teilen der Ukraine agitieren und sehen in diesem Zusammenhang mit großer Sorge auf die Entwicklung in der östlichen Ukraine. Wir unterstützen die Entsendung einer OSZE-Mission in die Ukraine. Die internationale Beobachtung der andauernden Auseinandersetzungen ist erforderlich. Das gilt auch für die Beobachtung der Präsidentschaftswahl am 25.5. Diese muss fair vorbereitet und durchgeführt werden.

5.) Unsere Unterstützung gehört allen demokratischen Kräften in der Ukraine. Wir sehen, dass es innerhalb der Protestbewegung auch rechte und rechtsradikale Kräfte gibt, die versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen. Diese kritisieren wir deutlich und fordern, dass sie von allen Akteuren in der EU und in der Ukraine entschieden zurückgewiesen werden. Doch die notwendige Kritik an den rechten Kräften darf nicht dazu führen, diese demokratische Freiheitsbewegung, der unsere Unterstützung gehört, zu diskreditieren. Die EU ist jetzt gefordert, die Ukraine mit Visaerleichterungen und Finanzhilfen zum Nutzen ihrer Bevölkerung zu stabilisieren.

6.) Mittel- und langfristig wird es darauf ankommen, die Energiewende energisch voranzutreiben, so dass wir nicht auf fossile Rohstoffe aus Krisenregionen und Diktaturen angewiesen sind. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN appellieren an alle Beteiligten, das Völkerrecht zu wahren, Menschenrechte zu achten, auf militärische Eskalation zu verzichten und den diplomatischen Dialog aufrechtzuerhalten.

 

Der Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 17. März 2014